Ihr Arzt gibt Ihnen Röntgenbilder mit. Auf einer CD die kein Gerät mehr liest. Oder in einem Patienten-Portal das nach 90 Tagen abläuft. Oder jetzt: in der elektronischen Patientenakte.
Die ePA ist für viele eine sinnvolle Lösung. Aber nicht für alle.
Wer selbst entscheiden möchte wer auf seine Aufnahmen, Befunde und Arztbriefe zugreifen kann – und wer nicht – hat bis vor kurzem keine gute Option gehabt. Das hat sich geändert.
Das Problem mit den bestehenden Optionen
Die CD ist das Fossil der Medizin-IT. Kein modernes Laptop hat noch ein Laufwerk. Der Inhalt ist in einem Format gespeichert (DICOM) das normale Betriebssysteme nicht öffnen können. Und wenn Sie sie irgendwo kopieren wollen – auf welches Gerät, in welchen Ordner, in welchem Format?
Das Patienten-Portal löst das Problem für 90 Tage. Dann läuft es ab. Die Bilder sind weg – oder Sie müssen erneut in die Praxis fahren und eine neue CD anfordern.
Die ePA ist dauerhafter. Aber sie liegt auf Infrastruktur die nicht Ihnen gehört. Wer genau Zugriff hat, welche Daten ausgewertet werden und was in 10 Jahren mit diesen Daten passiert – das sind berechtigte Fragen die keine zufriedenstellende Antwort haben.
Was Nextcloud anders macht
Nextcloud ist eine Dateiverwaltung die auf Ihrem eigenen Server läuft. Ihr Server. Ihr Zugang. Keine Drittpartei.
Für medizinische Bilder gibt es ein DICOM-Addon das direkt in Nextcloud integriert ist. Das bedeutet: Sie laden Ihre Röntgenbilder einmal hoch – und können sie danach im Browser öffnen, zoomen, mit Ihrem nächsten Arzt teilen (per sicherem Link, nicht per E-Mail-Anhang) und dauerhaft aufbewahren.
Kein Ablaufdatum. Kein US-Cloud-Anbieter. Kein Zugriff durch Dritte außer denen die Sie explizit einladen.
Für wen das funktioniert
Diese Lösung ist für Patienten und pflegende Angehörige – Menschen die ihre eigenen Unterlagen oder die Unterlagen von Familienangehörigen selbst verwalten wollen. Ein älteres Elternteil das viele Spezialisten hat und bei dem niemand den Überblick verliert. Eine chronische Erkrankung mit jahrelanger Bildgebungsgeschichte. Eine zweite Meinung einzuholen die einen vollständigen Bildverlauf braucht.
Wichtig: Für klinische Anwendungen in Europa – also wenn ein Arzt oder eine Einrichtung mit diesen Bildern für diagnostische Zwecke arbeiten möchte – gelten andere Anforderungen. Dafür braucht es zertifizierte medizinische Gerätesoftware. Das ist nicht was wir hier beschreiben.
Was das kostet und wie es geht
Nextcloud auf einem eigenen Server – klein gehalten, nur für Sie und Ihre Familie – kostet keine monatliche Lizenzgebühr. Was es kostet: ein Server (geteilt oder dediziert, je nach Datenmenge) und jemand der die Einrichtung übernimmt.
Einmal eingerichtet läuft es. Update kommen automatisch. Sie brauchen keine IT-Kenntnisse um es zu benutzen – nur einen Browser.
Was jetzt?
Lösungen die das möglich machen