Es trifft nicht die Großen. Es trifft die Beschäftigten. Es trifft Pflegeheime. Feuerwehren. Vereine. Und es trifft sie hart.
Das Bundeskriminalamt hat nachgezählt: 334.000 Fälle. Über 202 Milliarden Euro Schaden. Und die Täter suchen sich ihre Opfer nicht nach Umsatz aus.
Deutschland: Wirtschaftsstark. Digital unvorbereitet.
Wir sind eines der meistangegriffenen Länder in Europa. Gleichzeitig eines der langsamsten, wenn es darum geht, sich zu schützen.
Estland macht das seit zwanzig Jahren vor. Die Niederlande. Skandinavien. Dort ist digitale Sicherheit Chefsache — nicht IT-Abteilungssache. In Deutschland reden wir noch darüber, ob das eigentlich nötig ist.
Diese Lücke zwischen Attraktivität und Vorbereitung ist kein Zufall. Sie steht im Lagebild. Und organisierte Kriminalität weiß das.
Das Schutzschild, das keines ist
Viele glauben: Wer keine Gewinne macht, ist kein interessantes Ziel. Wer sozial arbeitet, ist irgendwie geschützt.
Das Lagebild 2025 sagt etwas anderes.
Getroffen wurden Pflegeeinrichtungen. Rettungsorganisationen. Kleine Stadtverwaltungen. Wohlfahrtsträger. Kirchliche Krankenhäuser.
Ein Klinikum in Nordrhein-Westfalen musste nach einem Angriff Notfallpatienten umleiten. Kein Konzern. Ein Krankenhaus.
Und das passiert nicht, weil jemand gezielt diese Einrichtung ausgesucht hat. Es passiert, weil Software automatisch Millionen von Systemen scannt — rund um die Uhr, ohne Pause, ohne Mitgefühl. Wer eine Lücke hat, wird gefunden. Ganz egal, ob man gerade Gewinne maximiert oder Mahlzeiten ausliefert.
Der Angriff kennt keinen gemeinnützigen Status.
Mythos 1: „Das kostet uns zu viel."
Hier die Gegenrechnung.
Eine durchschnittliche Lösegeldforderung nach einem Angriff: sechsstellig. Nicht mitgerechnet der Ausfall. Die Datenwiederherstellung. Die Rechtsberatung. Der Reputationsschaden.
Was kostet Prävention?
Automatische Updates: nichts, wenn man sie einschaltet.
Automatische Datensicherung an einem zweiten Ort: wenige Euro im Monat.
Zwei-Faktor-Anmeldung für alle Zugänge: kostenlos, fertig eingerichtet in einer Stunde.
Das Teuerste an guter Absicherung ist die Zeit, die man sich endlich nimmt.
Mythos 2: „Das schränkt uns im Alltag ein."
Das war in den 90ern so. Passwort alle 30 Tage ändern. Zwölf Zeichen. Großbuchstabe, Sonderzeichen, kein Wort aus dem Wörterbuch. USB-Port gesperrt. VPN, das sich jede halbe Stunde abmeldet.
Das ist nicht mehr die Realität.
Gut gemachte Sicherheit ist unsichtbar. Sie läuft nachts. Sie meldet sich nur, wenn etwas nicht stimmt. Die Mitarbeiterin meldet sich morgens einmal an — und arbeitet den ganzen Tag, ohne zu merken, dass sie geschützt ist.
Was den Arbeitsalltag wirklich einschränkt, ist kein Sicherheitssystem. Es ist ein Angriff. Drei Wochen nach einem erfolgreichen Einbruch schreiben Mitarbeitende noch mit der Hand, während Forensiker die Systeme analysieren. Das schränkt ein.
Die Frage, die zählt
Stellen Sie sich vor, Ihre Systeme sind morgen früh verschlüsselt. Kein Zugriff. Nichts.
Haben Sie alle Daten von gestern Abend irgendwo anders? Können Sie in einer Stunde weiterarbeiten — von einem anderen Gerät, mit einer sauberen Kopie?
Wer das mit Ja beantwortet, schläft ruhig. Wer zögert, hat die Antwort schon gefunden.
Was wir dazu sagen
Wir bauen Software, die auf Ihrem eigenen Server läuft. In Deutschland. Unter Ihrer Kontrolle.
Keine fremden Hände an Ihren Daten. Kein amerikanisches Rechenzentrum, das unter anderen Gesetzen steht als Sie. Keine Abonnement-Logik, bei der Ihre Daten verschwinden, wenn Sie nicht zahlen.
Und wir bauen Sicherheit nicht als Extra rein. Sie ist von Anfang an da. Automatische Updates. Überwachung rund um die Uhr. Sofortige Meldung, wenn etwas nicht stimmt. So, wie es sein sollte.
Weil die gefährlichste Annahme, die eine Organisation treffen kann, diese ist: „Uns trifft es schon nicht."
Sprechen Sie mit uns — kein Verkaufsgespräch, keine Panik.
Einfach ein ehrliches Gespräch darüber, wo Sie stehen.