KLARHEIT · 5 Minuten Lesezeit

Wie viele Software-Abos zahlt Ihr Betrieb — und wie viele werden wirklich genutzt?

Die ehrliche Antwort macht vielen Unternehmern Unbehagen. Nicht weil die Zahlen falsch sind — sondern weil sie stimmen.

Irgendwann in den letzten Jahren ist es passiert: still, ohne großes Meeting, ohne Entscheidung. Ihr Betrieb hat ein Software-Abo nach dem anderen dazubekommen. Dieses Tool für die Buchhaltung. Jenes für die Aufgabenverwaltung. Ein CRM hier, eine HR-Plattform da. Teams, Slack oder beides. Eine Zeiterfassung. Ein Videokonferenz-Tool. Vielleicht zwei davon.

Heute zahlen Sie für Dinge, von deren Existenz Ihre Mitarbeiter nichts mehr wissen.

Was die Zahlen sagen

Ein Betrieb mit 75 bis 199 Mitarbeitern nutzt im Durchschnitt 44 verschiedene SaaS-Anwendungen. Keine Schätzung — das ist der Median aus realen Unternehmensdaten. Bei Unternehmen zwischen 200 und 750 Mitarbeitern sind es bereits 96 Anwendungen.

44Ø SaaS-Apps pro Betrieb (75–199 MA)
53%der Lizenzen ungenutzt innerhalb 30 Tagen
135.000 €durchschnittlicher Jahresverlust durch ungenutzte Software
75%der IT-Verantwortlichen ohne Überblick

Das Erschreckende ist nicht die Zahl 44. Das Erschreckende ist der zweite Teil: 53 Prozent dieser Lizenzen werden innerhalb von 30 Tagen nicht genutzt. Nicht selten genutzt. Nicht wenig genutzt. Gar nicht.

Sie zahlen für 44 Tools. 23 davon stauben digital vor sich hin.

Wie das passiert — und warum niemand es merkt

Es beginnt immer mit einem konkreten Problem. Ein Mitarbeiter braucht ein Tool für ein Projekt. Die Marketingabteilung testet etwas für drei Monate. Ein Anbieter bietet eine kostenlose Testphase an — die sich still in ein Jahresabo verwandelt. Der Mitarbeiter, der das Tool eingeführt hat, ist längst in einem anderen Unternehmen.

„75 Prozent der IT-Verantwortlichen wissen nicht, welche SaaS-Anwendungen in ihrem Unternehmen aktiv genutzt werden oder wann welche Abos verlängert werden.“ — Zylo SaaS Management Index 2024

Das ist kein Vorwurf an IT-Abteilungen. Das ist das Systemdesign. Jedes einzelne Abo ist klein genug, um unter dem Radar zu bleiben. Zusammen sind sie groß genug, um ein echtes Problem zu sein.

Was es wirklich kostet

Der direkte Kostenverlust durch ungenutzte Lizenzen liegt im Durchschnitt bei über 135.000 Euro pro Jahr. Das ist Geld, das jeden Monat still abgebucht wird — für Zugänge, die niemand mehr öffnet.

Aber der direkte Kostenverlust ist nicht das eigentliche Problem. Das eigentliche Problem ist das, was Ihre Mitarbeiter jeden Tag tun, weil die Tools nicht zusammenarbeiten:

Sie kopieren Daten von einem System ins nächste. Sie führen doppelte Listen. Sie schicken E-Mails, weil das CRM nicht mit der Buchhaltung spricht. Sie erfahren am nächsten Morgen, dass die Liste, die sie gestern drei Stunden gepflegt haben, die falsche war — es gibt eine neuere, in einem anderen System, die noch niemand gesehen hat.

Das ist keine Ineffizienz. Das ist verbranntes Geld in Menschengestalt. Ihre teuersten Mitarbeiter verbringen einen Teil ihrer Zeit damit, Datenlücken zwischen Systemen zu schließen, die nie miteinander gedacht wurden.

Die Gegenfrage

Was wäre, wenn eine einzige Plattform Buchhaltung, CRM, HR, Warenwirtschaft und Automatisierung in einem System vereint? Nicht als großer Konzern-Monolith — sondern als schlankes, modular aufgebautes System, das mit Ihrem Betrieb wächst?

Keine Datenkopien mehr. Keine doppelten Listen. Keine E-Mail-Kette als Notlösung weil zwei Systeme nicht kommunizieren. Eine einzige Quelle der Wahrheit — für jeden im Betrieb, in Echtzeit.

Das nennen wir Klarheit.

Wie abhängig ist Ihr Betrieb gerade von Software, über die jemand anderes die Kontrolle hat? Drei Fragen. Drei Minuten. Eine ehrliche Antwort.

Den Freiheits-Check machen →

Quellen: Zylo SaaS Management Index 2024 · Productiv State of SaaS 2024 · G2 License Management Statistics 2024. Alle genannten Zahlen basieren auf öffentlich verfügbaren Studiendaten.

Was jetzt?

Ihr Werkzeug ist da. Es muss nur funktionieren.

Die Zahlen sind klar. Jetzt kommt die Frage: Was tun Sie damit? Tycho Platform ersetzt den Abo-Dschungel durch ein einziges System — das Ihnen gehört.